Aus der Werkstatt
Reparaturberichte
Was in der Werkstatt passiert, Stück für Stück: Meissen, Rosenthal, Hutschenreuther und Erbstücke ohne Marke – vom Schaden bis zum Ergebnis.
Fachgerechte Rekonstruktion eines TassenfußesEin erheblicher Teil des geschwungenen Standfußes fehlte. Abdruck vom intakten Teil, Wiederaufbau der Form, Dekor von Hand rekonstruiert.
Restaurierung eines Meissen-KerzenleuchtersDas Oberteil war mehrfach gebrochen. Statt einer Rekonstruktion kam der Kopf eines baugleichen Originals als Ersatzteil zum Einsatz.
Hutschenreuther „Rattenfänger“Die Hutfeder fehlte – wie so oft bei dieser Figur. Modelliert nach historischem Vorbild und dekorgetreu bemalt.
Neuer Glanz für edle Meissen-TellerAusgeplatzter Goldrand und Chips: gefüllt, an das Meissen-Weiß angepasst und der Goldrand nachgezogen.
Papagei, Meissen, nach Johann Joachim KaendlerEin kompletter Ast war abgebrochen und durch eine alte Reparatur verunstaltet. Alte Reste entfernt, Originalstück angesetzt, Fehlstellen ergänzt und bemalt.
Rosenthal-Figur „Neckerei“ reparierenModell 496 von Max Hermann Fritz, um 1929 – zerbrochen in mehrere Teile, wieder zusammengesetzt.
Art-déco-Figur mit drei Fischen, Meissen, 1930erWeißes Porzellan von Willi Münch-Khe für Meissen: in zwei Teilen und mit fehlender Flosse angeliefert, zusammengesetzt und ergänzt.